Pflanzen sind grün, Frösche sind grün..











{17. Februar 2014}   Interessante Info

ICh mag die Vegetarian Society of HAwaii!

Sehr coole Videos (und auch so nett, dass sie alles ins Internet stellen)

und eben wieder etwas gelernt: Schafe gehen lieber durch Türen, die zufriedene Schafe oder nett lächelnde Menschen zeigen, als durch Türen auf denen hungrige Schafe oder ärgerliche Menschen abgebildet sind. Krass!

 



Was mich schon länger beschäftigt, ist die Auseinandersetzung mit der Aussage vieler „Konvertierter“, dass sie nach Beginn einer veganen, vollwertigen (rohen) Ernährung mehr gedankliche Klarheit erfahren haben.

Das klingt ja soweit total toll. Aber stimmt das auch? Und wenn das stimmt, geht es mir ebenso?
Wie ist denn das gedanklich klarer zu denken/sein? Wie fühlt sich das an?

Ich hab nichts großartiges neues an mir feststellen können. Aber mir fällt auf, dass ich durchaus toleranter und weltoffener geworden bin. Aber liegt das an der Ernährung? Oder ist das einfach nur ein Neben-Effekt davon, aus dem normalen Konsumverhalten ausgebrochen zu sein? Wenn man erst die eine traditionelle Meinung hinterfragt hat, ist es leichter diesen Schritt nocheinmal zu tun, und nochmal, und nochmal. Oder?

Und glaubt man nun, daran, dass vegane Ernährung gesünder ist, weil man wissenschaftlichen Fakten vertraut, die bisher vertuscht wurden, oder hat man einfach Orthorexie? ( 😉 )

Genauso verhält es sich ja mit der besseren Verbindung zu den eigenen Emotionen – kommt das durch den Verzicht auf tierisches, oder stellt man diesen Draht zwangsläufig wieder her, weil man sich auf ethischer Ebene mehr mit dem Leid der Welt (Tiere, Billig-Fabriken) auseinander setzt und diese Dinge wieder an sich heranläss, anstatt sie aus dem gemütlichen Alltag auszublenden?

Ich wunderte mich vor kurzem darüber, wie mir bestätigt wurde, dass Milch wirklich nicht das beste ist um Calcium zu bekommen (erwiesen), aber mir dann geraten wurde, dass ich umbedingt Pflanzenmilch mit Zusatz kaufen soll, weil ich ja auch keinen Käse esse und anfälliger für einen Mangel wäre – moment- Warum?
ICh hab nicht nachgehakt, weil mir die Person am Herzen lag und das Milch-Eingeständnis schon ein tolles Zugeständnis war. Aber leicht verworren fand ich die Situation dann doch.

Ebenso merkwürdig, wie vom Gesundheitsfaktor des Milchkonsums abzuweichen und mit glücklichen Bio-Kühen zu argumentieren. Wenn es nur darum ginge, wär das Ziel ja klar, ich für meinen Teil will aber nicht nur die Tierrechte mit meinem Konsum unterstützen sondern auch meine eigene Gesundheit bestmöglich fördern.

Hat das dann etwas mit Denkansätzen zu tun? Oder ist das einfach die Tücke, die Traditionen als willkürlich festgesetzte Einheiten zu hinterfragen?
Im Zuge dieses Themas würde ich auch zugerne mal das Buch der Psychologin lesen, das und die neulich durch die Medien geisterten. (Warum wir Schweine essen und Hunde lieben, oder so? Viele wissen sicher, welches ich meine 🙂 Das mit dem „Karnistischen System“)

Soviel also als kleiner Gedankenschwall – heute ist wohl Weltmilch-Tag, deshalb noch ein Facebook-Link 🙂

https://www.facebook.com/photo.php?fbid=546719005382185&set=a.313953398658748.75141.296475287073226&type=1&theater



{2. September 2013}   Neustart (mit Eis :D)

So,

es gibt einen Neustart. Mittlerweile habe ich mich entschieden, wie ich mein veganes Dasein fortan fortführen werde 🙂 Vollwertig. Und hoffentlich auch mit mehr Blog-Posts.

Und der Rest wird ebenso nachgeholt 🙂

Desweiteren, habe ich mich mittlerweile auch mit meinem Mixer (Personal Blender) angefreundet. Ich hab den Bogen raus, wie ich Eis auch ohne Vitamix hinbekomme – jetzt bin ich zufrieden. Auch wenn max. 450ml schon ein wenig Platzproblemebereiten. Je nachdem wieviele Zutaten man in Smoothie, Eis oder Suppe so reinwerfen will 🙂 Nunja.

Aber TOP: der kleine Mixer kann gefrorene Bananen kleinkriegen (die sind ja auch gar nicht soo hart, wenn sie tiefgefroren sind). Das ist meine Existenzgrundlage für gutes Eis 😀

überhaupt habe ich dank diverser Youtube-Videos gerade eine starke Affinität zu den krummen, gelben Früchten entwickelt 🙂

Deswegen gabs gestern zum Abendessen und heute zum Frühstück: EIS 😀Bild

Grundlage: eine gefrorene Banane,
ein Schuss Hafermilch (damit der Mixer es leichter hat 🙂 )
und dann ein paar Heidelbeeren bzw. Erdbeeren, ebenfalls gefroren.

Fertig. Lecker. 🙂 

(das ganze ergibt ungefähr die Masse von zwei ordentlichen Eiskugeln – gemacht hab ich das ganze im 300ml Becher 🙂 )

Bild

Nur wird die Eismasse so fest, dass irgendwann der Mixer nicht mehr weiterkommt, weil es einfach form-angepasst festsitzt – da hilft kein senkrechtes-schütteln sondern waagerechtes :O nachdem ich das jetzt raushabe, klappt es auch mit dem Eis 😀 (vorher hab ich dann immer gewartet bis die Masse eher Slush-Konsitenz hatte :/ )

BildZudem war ich mit meinen Eltern im Juni in einem Sterne-Restaurant, wo das vegetarische Menü für mich veganisiert wurde *uiuiui* Und da bin ich auf den Geschmack von Gazpacho gekommen, und musste das gestern direkt frei Schnauze nachmachen 🙂 *mixmix*

Drin war:

eine halbe Gurke,
eineinhalb rote Paprika,
4 Cocktailtomaten,
eine kleine Knoblauchzehe und
eine halbe Zwiebel,
sowie etwas Broccoli-Strunk und Blätter.

Die Brokkoli-Rosen habe ich als Suppen-Einlage genommen, ebenso wie die restliche halbe Paprika 🙂

Alles in allem lecker, aber etwas süß – ich denke das war zuviel Paprika und zuwenig Tomaten… und vllt. hätte es auch eine normale Knoblauchzehe sein können – war ja doch eine ordentliche (450ml) Portion 🙂

 

Habe gestern auch ein paar schöne Vorträge auf TED gesehen 🙂

U.A. hat eine Dame die Steinzeit-Diät widerlegt. Hat zwar nicht soviel mit vegan zu tun, war aber in sofern interessant, als das man dort lernte, dass Brokkoli, Blumenkohl, Kohl und Kohlrabi eigentlich alle die gleiche Ursprungspflanze sind 😀 Soviel zue Agrarkultur 😀 *grusel*

Der Link zum Vortrag:

http://www.youtube.com/watch?v=BMOjVYgYaG8

 

Auch schön waren Rip Esselstyn und ein Bodybuilder der ohne Attila Hildmann ebenfalls eine vegane Challenge gemacht haben 🙂

Rip Esselstyn:

http://www.youtube.com/watch?v=AAkEYcmCCCk

„Challenger“:

http://www.youtube.com/watch?v=yKX-gNv0AwU

und zuguter letzt noch ein IronMan, der einen interesanten Ansatz zum Sättigungsgefühl hat 🙂

http://www.youtube.com/watch?v=Jqpjap8rewo



{11. Mai 2013}   Nachholbedarf?

Tja. Ich bin leicht im Verzug. leicht…
Was bloggt man, wenn man noch Unmengen von Produkt-Fotos und Co hat, aber gerade versucht, Rohkost auszuprobieren (die Betonung liegt auf Probieren ;D )?
Hole ich das dann alles nach, oder lasse ich es bleiben, weil ich im Moment eine andere Produktpalette vertrete?
Schwierig!
Und zugegeben, teilweise waren die Sachen auch viel zu lecker, als dass ich es geschafft hätte vor dem Verzehr ein Foto zu machen 😀
Schande über mein verfressenes Wesen 😀

Aber wie das so ist, als Bloger, wenn man Sachen aufschiebt, wird es immer schwieriger die Einträge nachzuholen, weil man sich ein wenig schämt und weil die Aktualität einfach mal flöten geht. :/
Vielleicht wird es trotzdem noch was!

Ansonsten bin ich jedoch stolze deutschlandistvegan.de Gastautorin! Hurrah! 😀 Mittlerweile sind schon drei Artikel von mir dort! Ick freu mia! 😀

Und ich hoffe nächste Woche oder danach vieeel zu posten – ich werde 9 Tage (Fress-)Urlaub in Berlin machen 😀 Der Tisch im La Mano Verde ist schon bestellt. Man gönnt sich ja sonst nichts und: Rohkost-Lasagne!!! Mjam! Nach dem tollen Erlebnis in Edinburgh freue ich mich sehr auf mein nächstes liebevoll zubereitetes Rohkost-Gericht 🙂

Soviel erstmal dazu, vielleicht pakt es mich ja noch, die Fotos etwas abzuarbeiten 🙂



Nun mit etwas Verspätung und schon erfolgter Rückkehr der zweite Teil meines Reiseberichts (irgendwas scheint mit WordPress oder meinem Passwort nicht in Ordnung zu sein 😦 )

Da mir ständig in Restaurants zu essen zu teuer gewesen wäre (wenn auch sooo lecker, vor allem im ORB-Cafe), habe ich mir die lokalen Supermärkte zu nutzen gemacht.
Es gibt ja ohnehin nichts besseres, als den Tag mit Obstsalat zu starten – und der ist überall zu haben, ob Tesco’s oder Sainsbury’s.
Da es draußen kalt genug war, um die Fensterbank als Kühlschrank zu nehmen und ich auch im Büro einen Kühlschrank nutzen durfte, konnte ich sogar die Angebote (2 für 3Pfund oder 2 für 2 Pfund je nach Portionsgrößen) nutzen und mir direkt für zwei Tage Frühstück organisieren.
spinat



Aber auch was den Salat angeht ist Edinburgh top. Es gab Babyspinat und Ruccola aber auch andere Salatmischungen schon gewaschen und abgepackt für ein Pfund die Tüte oder doppel Tüte (was auch nicht teurer ist als die hier erhältlichen Bonduelle-Mischungen – NUR: in Großbritannien ist die Qualität besser- keine welken oder schon braunen Blätter in der Tüte. WIRKLICH KEINE! Großartig! :O )
Dazu gibt es noch einige vegane Snacks (zumindest laut den Zutaten auf der Packung), Couscous-Salat, Hummus-Sandwiches (da muss man drauf achten, dass kein Käse drin ist), Falafel, Falafel-Wraps… alles geeignet zum kalten Verzehr von der Hand in den Mund (super wenn man keine Möglichkeit zum Erhitzen hat). Mann muss sich nur immer die Zutatenliste gründlich durchlesen, und natürlich hat der Supermarkt nicht alles in Bio-Qualität.

Dann habe ich noch zwei Bio, bzw Öko Läden entdeckt. Großartiges Angebot! Der erste war auf der Nicholson Street. Direkt im Zentrum sozusahen und einfach zu finden:
-> https://www.google.de/url?sa=t&rct=j&q=&esrc=s&source=web&cd=4&cad=rja&ved=0CFoQFjAD&url=https%3A%2F%2Fplus.google.com%2F114022992445166926505%2Fabout%3Fgl%3Dde%26hl%3Dde&ei=WZZJUcO6FM3XsgbfmICYBg&usg=AFQjCNFqKfEgGjjaUL3lfHtvKyH-3mWRMA&sig2=LtC7_EQZldFSXSE6HEyLGA&bvm=bv.44011176,d.Yms



shop1

Und dieser Shop hatte fast alles! (jedoch nicht nur vegan, die veganen Sachen waren aber sehr deutlich gekennzeichnet : ) ) In der Kühltheke hab es gefüllte Vollkornbrötchen z.b. mit Linsenpaste, mexicanischem Chili oder Champignonpaste; vegane Bananen-Dattel oder Ingwer-Schoko-Kuchen, frische Aufstriche wie Hummus mit und ohne weitere Zutaten, Spinat-Linsenpastete, Auberginencreme, Pestos (allerdings waren diese nicht als vegan gekennzeichnet, obwohl KEIN Käse als Zutat aufgelistet war). Verschiedene Drinks auf Kokos-Basis (Kokoswasser sowie Milch mit und ohne Schoko, Erdbeer oder Vanille-Geschmack), Säfte und Fruchtsaftgetränke, Mandel-, Reis- und Soyamilch im Trinkpäckchen, getrocknete Nüsse, Früchte und Samen, Tees, handgemachte Marmeladen, Sirups (Agave, Dattel, Ahorn), und viele Milch-Ersätze (z.b. Quinoa oder Kokos -hier noch vollkommen unbekannt, oder bin das nur ich?)



paste

Gerade mit den Aufstrichen/Pasteten und gefüllten Brötchen konnte man sich in Verbindung mit einem gewaschenen Salatpack ein super Abendessen zubereiten – dazu noch einen Kokos-Kakao – PERFEKT 😀
Dank diesem Laden habe ich wieder das Baukastenprinzip angewendet 😉 Und eine kleine Bastelstunde auf dem Hoteltisch veranstaltet.
Babyspinat und Ruccola, sowie Möhren auf den Tisch und dann los.
Spinatblatt mit einem Möhrenstift und Ruccola füllen, zusammenwickeln und dann einen Klecks frisches Hummus vom Jordan-Valley drauf. SUUPER (und die Aufstriche waren auch meist billiger als im Supermarkt 😀 )dinner


Der zweite Laden war etwas Abseits bzw. in der Nähe des(der) Meadow(s)-Park. Ein Bio-Laden mit paradisischem aber auch teurerem Angebot.. Es gab zig Öle, verschiedene Essenzen zum Kochen und Backen (Vanille, Mandel..), Essige, Rohkost-Sachen, Getreide, Samen, Nüsse, Convinience-Produkte, Nudeln, Gemüse eine Kühltruhe – also so ziemlich alles was der ernährungsbewusste Mensch so braucht und liebt. shop2


Und dort gab es auch endlich die Rohkost-Riegel die ich schon im Studentenshop (Pottershop am Campus) entdeckt hatte!! nakd! So großartig und tatsächlich auch billiger als die unter Umständen schon bekannten Lifebars von Lifefood. Und so unglaublich lecker und so unglaublich viele Sorten die alle super toll geschmeckt haben. Einziger Nachteil – sie benutzen ein bisschen Aroma..
-> http://www.naturalbalancefoods.co.uk/nakd/
leider versendet der Shop nur in der UK, dort aber kostenlos. wenn also jemand jemanden kennt – es könnte sich lohnen 😉
riegel


Ich muss sagen meine Favoriten sind die Schokoladen-Sorten. ICh steh einfach auf rohe Schokolade 😀 Und die Riegel sind nach eigener aussage 100% Vegan 100%Raw und soya, gluten und weizen-frei 🙂
Ansonsten habe ich in diesem Laden auch noch unglaublich leckere Rote-Beete-Rohkost-Chips entdeckt. ICh war sehr froh, dass ich mir die 40g Packung auf zwei Tage aufteilen konnte. Sie waren so lecker, ich hätte auch alles auf einmal essen können.. Aber man möchte sich solche Luxusgüter ja einteilen!
Und auch rohes Kokosöl und Rokkost-Pralinen hab ich da gefunden. Super gut!
chips

Man kann also sagen, in Edinburgh kann man für jeden Geldbeutel super veganes Essen finden. Man muss nicht hungern und to-go aus dem Supermarkt gibt es auch einiges! Ich war wirklich begeistert vom schottischen Angebot 🙂






Und zum Schluss noch ein Rezept was ich aus der einen Zeitschrift fotografiert habe – rohes Marzipan 😀 Ich hoffe die viertel Seite verstößt nicht gegen das Copyright (ansonsten warnt mich bitte 😉 )
marzipan



Da bin ich nun in Edinburgh – für insgesamt zwölf Tage.
Und ich muss sagen – es gibt zuviel gutes Essen 😀
Ich habe wirklich das Gefühl, über die Stränge zu schlagen, auch wenn ich nicht alles ausreize.
In der Nähe des Campus gibt es viele Möglichkeiten vegan zu essen- indische und asiatische Restaurants z.B.
Oder die „Mosque Kitchen“ – indisch/arabisch und immer drei Varianten in vegan (Linseneintopf, Spinat-Kartoffel-Pampe und Gemüse) zusammen mit Reis richtig lecker, super gewürzt und die Portionnen machen ordentlich satt (meine Kollegen finden die Portionen zu groß – ich glaub mein Magen ist zu groß, ich find die Größe sehr befriediegend… :O ). Eine Portion mit zwei von drei Varianten kostet 4,50 Pfund.
–> link: http://edinburghmenus.com/directory/mosque_kitchen_eh89bx/
oder –> http://mosquekitchen.com/

Schräg gegenüber gibt es laut meiner Kollegen die besten Falafel in Edinburgh – im Pita mit Salat wahlweise mit Hummus für 3,20 Pfund (kleine Portion) oder ohne Hummus für 3,00 Pfund.
bakedpotato

Natürlich hab ich aber auch über happycow recherchiert, was ich denn hier so essen und testen könnte.
Da fiel meine Wahl auf das ORB-Cafe und das Baked Potato.
Also machte ich mich an meinem freien Wochenende auf Expedition (wobei ich an der Back-Kartoffel schon auf dem Hinweg zum Hotel vorbei gekommen war – das war also nur eine halbe Expedition ;D).

Mein erstes Ziel war jedoch das ORB-Cafe im Shining Light.
–>http://www.orbcafe.com/
Der Weg dorthin war etwas lang, aber ich war ja selbst Schuld, dass ich lieber zufuss vom Cowgate aus dorthin wollte. Beinahe wäre ich jedoch daran vorbeigelaufen, da es sich beim Shining Light um ein Yoga-Zentrum handelt, das nur eine schmale Tür besitzt und dann im ersten Stock des Gebäudes ist. Das Schild kann man bei viel Verkehr und anderer Erwartungshaltung recht schnell übersehen. :/
Von innen war es cool und schön hell:
ORB2

Außerdem gab es in einer Ecke einen Tisch mit normalen, aber auch mit Rohkost Zeitschriften. Da hab ich mir doch gleich zwei Exemplare zum schmökern gegriffen.
Allerdings war die Bedienung so lieb und nett, dass ich gar nicht zum lesen gekommen bin, stattdessen habe ich mich super mit der Bedienung über die ersten Eindrücke und Meinungen zum Versuch auf Rohkost umstellen ausgetausch (ich gestehe, noch ist es nur ein Plan, aber das Cafe hat mich sehr motiviert – so lecker! )
Ich war auch ein bisschen traurig, als sie leider nicht zum abkassieren kam und ich somit nicht richtig Tschüss sagen konnte…
ORB1
Aber das Essen! Das Essen war umwerfend. Leider gab es den Burger nicht, den ich im Menü im Internet gefunden hatte, aber es ist überaus sinnvoll und logistisch gut, wenn die Menüs den erhältlichen Lebensmitteln angepasst werden. Also statt Burger eine Living-Pizza mit Tomatensauce, Cashewkäse und einem Salat sowie Pastinakenchips als Beilage – auf Buchweizen-Dörr-Brot.
Es war fantastisch! Ich bin ziemlich begeistert vom Cashewkäse (Memo: umbedingt nachbauen) – er war sehr würzig und hat an Frischkäse oder Feta erinnert. SUperlecker und super frisch. Die Tomatensauce bestand aus frischen und getrockneten Tomaten und hat ebenfalls unglaublich geschmeckt.
Was mich am meisten erstaunt hat, war aber die Geschmacksexplosion. Man hat den Pfeffer und die Gewürze sowie die Komponenten des Essens so intensiv geschmeckt- das hätte ich für mein erstes Rohkost-Menü echt nicht erwartet. WOW!
Und obwohl ich die Portion etwas klein empfand (auf den ersten Blick) war ich danach auch sehr zufrieden gesättigt 🙂 Toll.
rohkost
Ich konnte es allerdings nicht lassen und habe mich noch für ein Take-Out Kuchenstück entschieden. Die Desserts klangen alle so umwerfend super – aber am ende wurde es die Nussfreie (? Cashew?) Himbeer-Schoko-Tarte mit Cashewcreme. Ebenfalls ein Gedicht!!! Hat mir definitiv den Nachmittag versüßt, war super frisch und -Oh mein Gott- sind Cashewkerne wandelbar und großartig – gehören auch so zu meinen Lieblingsnüssen. 🙂 hmmmmmmmmmm!!!
Insgesamt für Rohkost-Bio-Essen war der Preis auch angemessen – die Pizza hat 9 Pfund gekostet und das Stück Kuchen zum Mitnehmen 5 statt 6.
Man gönnt sich ja sonst nichts und es hat definitiv gelohnt, gesund, super lecker, super hübsch!

Sonntag und gestern hat mich mein Weg zurück zur Back-Kartoffel geführt.
Das Prinzip ist so ähnlich wie Subways – und es gibt unglaublich viele vegane Optionen. Deshalb musste ich einfach ein zweites Mal dorthin- ich hatte das Gefühl ich würde was verpassen 😀
Das Subways-Prinzip sieht so aus: Man entscheidet welche Portionsgröße die Kartoffeln haben sollen (obwohl ich kaum einen Unterschied zwischen small und medium gesehen habe – zwei Kartoffeln aufeinander oder nebeneinander – hä? ) und kann dann 1-3 Fillings haben die warm oder kalt sind.
Am ersten Tag hatte ich zwei warme Fillings (es war kalt und windig). veganes Haggis und Chili.
Das vegane Haggis errinerte mich von den Gewürzen tatsächlich etwas an den Nussbraten – vielleicht waren Nüsse auch die Hauptzutat? – und dann noch Linsen dazu. Super lecker!
Das Chili war interessant – da mit Kichererbsen und BLumenkohl anstatt roter Bohnen und Sojaschnetzel (wie ich es in Deutschland oft getroffen oder selbst gemacht habe) und von den Gewürzen her war es auch fruchtiger als das „herkömmliche“ CHili. Und auch soooo lecker!!!
potatohot
Meine zweite Kartoffel war dann mit kalten Salaten. Auch hier eine immense Auswahl (Hummus, Bohnensalat, Kichererbsensalat, Spinat-Salat, Gemüse, Curried-Rice, Couscous…) Da ich die Tage über schon viel Babyspinat gegessen hatte, entschied ich mich schweren Herzens gegen den wunderhübschen Spinat-Salat und nahm stattdessen den Kichererbsensalat und Curried-Rice.
Der Curry-Reis war eher süßlich und der Kichererbsensalat mit einem normalen Essig-Öl dressing. Dazu die Kartoffel mit Salz Pfeffer und Sonnenblumenmargarine. Auch wieder unglaublich lecker.
Außerdem gibt es in der Baked Potato großartige Kuchen! ICh konnte nicht wiederstehen und habe mir am ersten Tag ein Stück Kirsch-Kuchen (sah aus und schmeckte wie Shortcake mit Kirschen sowie Schokoglasur und Kokosraspeln) und am zweiten ein Stück Bananen-Dattel-Kuchen mit Vanille-Topping mitgenommen.
Pure Liebe (und viel viel Zucker). Ich war schon kurz davor, nach dem Rezept zu fragen, entschied mich dann aber wegen der vermuteten Zuckerlastigkeit dagegen :/..
potato2

Die kleine Kartoffel bekam ich für 4,50 Pfund, die Große für 5 – die Kuchenstücke haben jeweils 1,30 gekostet. Total angemessen!

An einem weiteren Tag war ich mit Bekannten im Nanyang, einem malaysischen Restaurant, welches auch sehr nah am Campus liegt.
–> http://www.nanyangrestaurant.com/
allerdings war das Essen auch für das Lunch-Special recht teuer und die Bedienung war sich nicht sicher, ob Tofu mit Gemüse vegan ist – sie meinte am/im Tofu (?) könnte Ei sein. Also bat ich darum, nur Gemüse zu haben. Für 8 Pfund war die Portion extrem klein. Und ich hatte das ständige Gefühl, dass da auch Glutamat im Spiel war. Schade.
Dann doch lieber die Mosque-Kitchen!! (die anscheinend auch Naturreis benutzt anstatt weißen Kleb-Reis).

Im nächsten Teil gibt es dann die tollen Läden, in die ich mich verliebt habe, sowie die Survival-Bausteine für den Rest des Tages ;D



{25. Dezember 2012}   es weihnachtet sehr :)

Heute wurde ich sehr glücklich gemacht 🙂
Ich hatte mich eigentlich schon seit Monaten auf dumme Sprüche bei meiner Familie während des Kaninchen-Essens eingestellt…

ABER ZACK. Meine Kusine hat wohl (Weihnachts-)Wunder gewirkt und nicht nur den dummen Kommentaren vorgebeugt, sondern auch extra Nussbraten gemacht 😀 Das RotkohlRezept meiner Familie ist ohnehin schon vegan 🙂
aber yay. Extra Nussbraten :O Und verdammt VIEL Nussbraten.. 500g Nüsse und dann noch eine Spinat-Semmel Füllung – es hätte sicher für 6 Personen gereicht 😀
So habe ich nun Nussbraten für 4 Personen, mehr Füllung und mehr Nussmasse im Kühlschrank :D“

Und die Herzchen durfte ich ausstechen :D“

Nussbraten--nackt

Nussbraten–nackt

angezogen

angezogen

und fertig :D

und fertig 😀



{23. Dezember 2012}   Weihnachts-KEKS-SPECIAL Teil2 :D

So,
und da ich nun keine Lust mehr habe und mich mittlerweile tot gebacken habe, kommen hier nun die Kekse und Rezepte von gestern und heute.

ICH HABE FERTIG

Zunächst hab ich doch glatt Freitag noch ne Nachtschicht eingelegt… boah. Ich dachte das geht schnell, und da hab ich wirklich falsch gedacht. Ich stand etwas mehr als 2 std in der Küche, bis 23.30…
Der "Teig"






Die Klöppelspitzen brauchten nämlich etwas mehr als 10 min.. eher 15-20.
Aber die Dinger sind ansonsten wahnsinnig lecker und wahnsinnig einfach 😀 Das Rezept hat mir eine liebe Freundin auf Facebook zugespielt ;D

Klöppelspitzen

100 g Margarine
80 g Zucker
50 g Mehl
100 g Mandelblättchen
1 Prise salz
Zubereitung:
1) die Margarine mit dem Zucker schaumig rühren, Mehl dazu sieben, Mandeln und etwas Salz untermengen.
2) Haselnussgrosse Häufchen vom Teig abnehmen und auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen (dabei auf großen Abstand zwischen den häufchen achten).
3) mit einer nassen Gabel Häufchen flach drücken.
4) Klöppelspitzen im vorgeheizten ofen bei 130°C auf mittlerer Schiene 10-12 min. goldgelb backen.
die Haselnussgroßen Häufchen
Achtung!! Bei der letzten Anweisung habe ich dann aus purer Verzweiflung den Ofen auf 150° hochgedreht und dann waren es immer noch 12-15 min. Aber mehr hab ich mich nicht getraut. Also am besten gleich da anfangen.
Zur Portionierung hab ich einfach immer ca. einen halben Teelöffel genommen, das ist ganz gut hingekommen von der späteren Größe (etwas größer als ein gutes altes 5-Mark stück ;D)

UND ich habe die DOPPELTE Menge Teig genommen, weil mir das so wenig klang… Die doppelte Menge reicht für ca. 140 Stück, wenn man sich an den halben Teelöffel hält 😉
Klöppelspitzen














Dann habe ich gestern mit Haferkekse weiter gemacht und auch sonst nicht viel geschafft. ICh war noch n bisschen genervt vn der nächtlichen Backaktion.
Das Haferkeksrezept ist, sofern man Margarine nimmt, von Natur aus vegan, und befand sich mal in einem Adventskalender eines Häkelforums. Ursprung des Rezeptes ist Schweden meines Wissens 🙂
Haferkekse





Haferkekse:

125 g Haferflocken
125g Margarine
160g Zucker
130g Rosinen oder geraspelte Zartbitterschokolade
3 EL Wasser
125g Mehl
1 TL Backpulver

Die Margarine in einem Topf schmelzen. Flüssig über die Haferflocken geben. Die übrigen Zutaten dazugeben – das Mehl(mit Backpulver) nach und nach, Rosinen oder Schokolade zuletzt.
Wenn ein „glatter“ Teig entstanden ist, Kleckse auf ein Backblech geben
Bei 200° ca 8 min (VORSICHT: werden schnell zu dunkel von unten!)

Ich nehme hier immer weniger Rosinen bzw auch nur 100g Schokoraspeln, einfach weils praktischer ist und da die Rosinen sich eh immer aus dem Staub machen und einige partout nicht im Teig bleiben wollen (die kann man also gleich weglassen 😀 )
Haferkekse
Ich hab übrigens beide Keks-Varianten gemacht 🙂 Obwohl ich die mit Schokolade einfacher und leckerer finde 🙂

Das waren auch schon die von gestern. Nun zu meinen neuen Staatsfeinden.
Eigentlich war ich zuversichtlich und das Rezept an sich war auch soo toll und spannend… Aber nunja. Es hat 3 Stunden gedauert!!! Und obwohl ich die doppelte menge Teig gemacht habe, sind es nur 36 Kekse geworden 😥

Ich spreche von den Orangen-Chili-Sternen aus dem Alnatura Adventskalender :O (Türchen 12 war das glaub ich – noch ist der Kalender ja online als schnell als PDF runtergeladen 😉 http://www.alnatura.de )

Ja was soll ich sagen, die Zubereitungszeig von 40 min ohne Backen und ohne Kühlstellen sollte man vllt. pro Blech rechnen? ICh hab ja alles allein gemacht und dann dauert es schon ewig. ausrollen, austechen, backen. Abkühlenlassen Zuckerguss anrühren, bepinseln, bestreuen, nach bestreuen Orangen-Gelee kochen (dauert ja auch wenn man das so stark einkochen soll)
Und ich denke ich hab zuviel Agar-Agar genommen. Die im Rezept wollten 20g Geliermittel auf die doppelte Menge ich hab ca 15g. genommen obwohl die Packung sagte 5g reichen für 500ml Saft aus… Und nunja, nun ist das Gelee etwas trüb, aber es schmeckt trotzdem und es ist natürlich fest geworden ;D

Orangen-Chili-Sterne noch leer

Orangen-Chili-Sterne noch leer

Aber immerhin sehen die Kekse mörderhammergeil aus… :O (ich frag mich wie lang die sich halten und hab sie erstmal in den Kühlschrank getan. Ich denke ich werd die auch nur der Familie an den ersten beiden WEihnachtstagen schenken und nicht mehr in die Tüten für spätere Beschenkungen tun :/
Das Rezept ist nicht vegan, aber ein Eigelb oder keingelb is ja total egal. Hat trotzdem geklappt – Und ich empfehle jedem die mitte erst auf dem Backblech auszustanzen, sonst reißt der Kringel sooo schnell… x_x ich spreche aus Erfahrung 😉

und fertig :D

und fertig 😀










Nach diesen 3 Stunden hatte ich dann nicht mehr so viel Bock, aber noch nen 1kg Teigkumpel im Kühlschrank warten.
Es handelte sich um die Rohmasse für Ausstech-Kekse.
Weihnachtliches Backen ohne Aussteckplätzchen ist KEIN weihnachtliches Backen 😀 (oder?)

Das Rezept habe ich aus einer kleinen Rezeptesammlung die in Karteikärtchen-Format mit schicker Blechdose drumherum daher kam 🙂
(sind 99 oder 100 Rezepte insgesamt drin 🙂 )

Hello Kitty am Start :D

Hello Kitty am Start 😀
















Buttergebäck:
500g Mehl
250g Butter
200g Zucker
1 El Rum oder 1 PK. Vanillezucker
abgeriebene Schale und Saft von 1 Zitrone
1 Msp. Zimt
bei 200° 10 min bis goldgelb

Hier kommen eigentlich auch zwei Eier in den Teig. Aber mit etwas mehr Zitronensaft klappt es auch wunderbar. Der Teig war sogar pflegeleichter, als der andere, in dem ja nur zwei Eigelb gewesen wären.

Zugegeben, ob die Farben vegan sind, konnte ich so nicht sagen, es stand jedenfalls kein echtes Karminrot drauf… :/
Aber die Perlen sind vegan (und seehr lecker 😀 )

was lange währt...

was lange währt…

das wäre es dann auch.
Die Schokozigarren habe ich leider nicht mehr geschafft- auch aus dem Häkelforum 🙂 Aber die sind auch sehr genial.
Hier das Rezept ohne Foto 😉
(Und man brauch einen Messbecher mit dl von Ikea 😀 )

Schokozigarren:

175 g Butter
1 dl Zucker
2 dl gemahlene Haselnüsse
3 dl Mehl
2 EL Milch oder Sahne (gibt ja genug Ersatzprodukte 😉 )

50g Blockschokolade oder Kuvertüre zum Verzieren

Butter und Zucker schaumig schlagen, Nüsse, Mehl und Milch Unterrühren bis ein geschmeidiger Teig entsteht. Diesen zu fingerdicken Rollen rollen und ca 5cm lange Stücke abschneiden (oder rupfen).

Bei 175° ca 12 min

Zur Garnierung eine Seite in die geschmolzene Kuvertüre tauchen.
(Bei diesem Teig spar ich mir immer das Rollen rollen und rupfe immer kleine Stücke ab. Und die können auch ruhig etwas dünner sein, da die guten im Ofen noch ein wenig breiter werden 🙂 Sollen ja Zigarren sein und keine platten Käfer 😀 )

Und damit habe ich nun auch hier fertig.

Frohe Feiertage miteinander 😀 😀



{21. Dezember 2012}   Weihnachts-Keks-SPECIAL :D Teil1

Soohoo, es weihnachtet fast, die Welt geht anscheinend nicht unter, dafür war heut schon der zweite Tag meines Weihnachtskekse – Backmarathons.
Und da ich ja diesen Blogg habe, will ich nicht nur meine Komplette Familie mit den veganen Versionen der klassischen Keksorgie beglücken, sondern die Rezepte auch einfach mal online stellen 🙂 da die aus verschiedenen Quellen kommen, sollte das copyright-technisch auch in Ordnung gehen 🙂

Also, los gehts!
KEKSE!!!

Als erstes hab ich Schneeflöckchen und Schokoli gemacht. Beide kommen aus einem Kinderbackbuch, dass ich mir mal leihen durfte.
Und beide Rezepte sind von Natur aus vegan 🙂
Man muss allerdings aufpassen, die Schneeflöckchen sind seehr zerbrechlich…

Schneeflöckchen-Baustelle

Schneeflöckchen-Baustelle

Schneeflöckchen:
100g Mehl
250 g Speisestärke
1 Pk. Vanillezucker
100g Puderzucker
250g Margarine

Alle Zutaten schnell zu einem Teig verkneten. Anschließen den Teig ca. 30min kalt stellen.
Dann den Teig zu einer ca. 3cm dicken Rolle formen und 1cm dicke Scheiben abschneiden.
Mit einer Gabel Muster in die Kekse drücken.
fertige Schneeflocken

Bei 175° ca. 15 min backen.
Ergibt ca 45 Stück.















Schokoli:
Schokoli vorher
250g Margarine
100g Puderzucker
1.Pk Vanillezucker
75g Mehl
250g Mondamin
30g Kakao
1 gestr. TL Zimt

Alle Zutaten verkneten. Teig kalt stellen. Dann 2cm dicke Rollen formen und 1cm dicke Scheiben abschneiden.

Bei 175° ca 20 min und nachher :)
Ergibt ca. 120 Stück 🙂 (seehr ergiebig 😀 )
(Ich orientier mich hier immer daran, wann die runde Oberfläche „aufbricht“ dann sind sie fertig 🙂 Und eigentlich zupf ich die Stückchen immer ab, anstatt ne Rolle zu formen und abzuschneiden… dann wirds kugeliger – find ich schöner 🙂 )









Die nächsten Rezepte sind aus einem Dr. Oetker Backbuch (die Klassiker wie Vanillekipferl und Schwarz-Weiß-Gebäck) und von einer lieben Freundin, die mir das Rezept für Linzer Törtchen verriet, da ich endlich mal was mit Marmelade backen wollte 😀
Linzer Törtchen mit Pflaumenmus
Das Linzer Törtchen Rezept habe ich hier schonmal gepostet 🙂
https://froschprinzessin2010.wordpress.com/2012/09/06/kekse-d/

Diesmal habe ich es wieder mit gemahlenen Mandeln gemacht und anstatt Himbeerkonfitüre einmal Aprikose und einmal Pflaumenmus genommen. Ich dachte das müsste sich auch gut mit Zimt und Mandeln vertragen 🙂
Vielleicht mach ich auch noch ne Fuhre, da die Aprikosen-Törtchen ein wenig hässlicher geworden sind als beim letzten Mal 😦

Das waren die Kekse von GESTERN 😀
Nun zu den Rezepten von heute.
Angefangen habe ich den Tag mit











Schwarz Weiß Gebäck (aus dem Dr. Oetker Backbuch)

Schwarz-Weiß-Gebäck (mit niedlichem Fehler :D )

Schwarz-Weiß-Gebäck (mit niedlichem Fehler 😀 )

Heller Teig:
250g Mehl
1 gestr. TL Backpulver
150g Zucker
1 Pk. Vanillezucker
1/2 Fläschchen Rumaroma
125g Butter
1 Ersatz-Ei oder Soja-/Hafer-/Reis-Milch (ca. 3-4 EL)

Dunkler Teig:
wie oben +
30g Kakao
15g Zucker
1 EL Milch(ersatz 😉 )

Bei 175° – 195° ca. 10-15 min

Ergibt ca. 80 Stück

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Für den hellen Teig habe ich ein „No-Egg“ Ersatz Ei genommen, für den dunklen Teig nur mehr Schoko-Hafermilch.
Ich muss sagen, der No-Egg ersatz macht den Teig schnell „hart“ bzw. spröde, sodass er auch beim erneuten durchkneten rissig wird. Beim nächsten Mal würde ich bei jedem Teig einfach Hafermilch (In Vanille, Schoko, oder Pur) hinzufügen bis der Teig geschmeidig ist, aber nicht klebt. Der dunkle Teig war ohne das Ersatz-Ei definitiv besser.

Zu den Variationen: entweder man rollt hellen und dunklen Teig aus, legt sie aufeinander und rollt Rollen, von denen man Taler abschneidet (Kringel-Version) oder man rollt die Teige aus und faltet sie (Streifen-Version) oder man klebt schmale „Würmer“ zusammen und schneiden dann Scheiben ab, sodass man das Schachbrett-Muster bekommt 🙂
Die Reste kann man locker zusammen kneten und kann daraus marmorierte Taler machen 🙂










Als nächstes kamen dann

Vanille-Kiperl

Vanille-Kiperl


Vanille Kipferl:

250g Mehl
125g Zucker
1 Msp. Backpulver
200g Margarine
125 g gemahlene Haselnüsse (oder eigentlich Mandeln)

Den Teig kneten, anschließend Kipferl formen
Bei 175-195° ca. 10 min
Anschließend in Puderzucker und Vanillezucker wälzen.

Ergibt ca. 60 Stück

In diesen Teig sollen eigentlich drei Eigelb, allerdings kann man die auch weglassen, ich habe einfach etwas mehr Margarine genommen. Könnte mir aber auch vorstellen, dass es mit Milch-Ersatz auch geht.
Der Teig ist minimal brüchiger als mit den Eigelb, aber weniger brüchig als mit dem „No-Egg“ Ei-Ersatz 🙂

Zuletzt habe ich heute noch Mohnkipferl gemacht, die mir von einer lieben Bekannten empfohlen wurden.
Das Rezept kommt von Chefkoch:
http://www.chefkoch.de/rezepte/454141138112668/Mohnkipferl.html

Ergibt ca. 60 Stück

hier konnte man auch wunderbar das Ei weglassen. ICh habe ganzen Mohn genommen, ich denke das ist nicht schlimm, der Teig sieht wunderbar gepunktet aus und war ohne Ei und ohne gemahlenen Mohn super toll geschmeidig. 🙂

Mohnkipferl vor dem Backen

Mohnkipferl

Mohnkipferl nach Backen und in Puderzucker baden :D

Mohnkipferl nach Backen und in Puderzucker baden 😀



{12. Dezember 2012}   Metamorphose… oder auch

mein momentanes Lieblings-Rohkost-Rezept 😀

Allerdings hat das Rezept wirklich eine Metamorphose durchgemacht.
Angefangen hat alles mit einem Baukasten für Rohkost-Zucchini Salat..
zucchinibaukasten

In den hatte ich einfach Zucchini, Paprika und Tomaten gewürfelt und anschließend ein selbstgemachtes Pesto improvisiert, in dem ich einfach ein paar Cashew-Kerne mit Basilikum kleingehäckselt habe… war super lecker.

Nun ergab es sich aber, dass ich mir einen Julienne Schneider gekauft habe (von Tupper ;D ;D ) und nun mal Zucchini Spaghetti ausprobieren wollte.
Ich hätte ja gedacht, dass sowas nur mit einem Spiral-Schneider funktioniert – aber HAHA weit gefehlt! Die Juliennes lassen sich auch prima mit der Gabel wickeln und essen…
und dann war aber mein Basilikum des Todes (es hat irgendeine Krankheit *nerv* 😦 ) und so überlegte ich mir eine neue Taktik.

Idee:
5 Cherrytomaten mit
7Cashewkernen, Salz Pfeffer
und 2 Mandeln

im Minihäcksler (auch von Tupper ;D braucht keine Elektrik 🙂 )
zu einem Tomaten-Pesto verarbeiten! Und es hat auch wirklich gut funktioniert und war so so so so so sooooo lecker 😀 !!!!
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et cetera